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Mit Laptop

  und Lederhosen     

 

 

 

Jugendhütte Bodenseegau im August 2008, Motto: Mittelalter

Anreisetag:

Bei schönstem Sommerwetter wurde das mächtige Reisegepäck für unsere einwöchige Gaujugendhütte in die Autos geladen. Sogar ein Anhänger für wichtige Utensilien wie Biergarnituren, Musikanlage, Spielekisten und natürlich die Essensvorräte war proppevoll. Nach der Ankunft in Sulzberg / Österreich erwarteten es die Jugendlichen kaum bis zum Bezug der Zimmer. Der Nachmittag wurde für Kennenlernspiele genutzt und das Schwimmbad vor der Hütte wurde eingeweiht. Nach dem Abendessen gab es ein Quiz mit vielen Fragen über das Mittlalter, wodurch klar wurde, was das diesjährige Hüttenmotto sein sollte.

Montag:

Zum ersten Hüttenfrühstück gab es frische Wecken von der Bäckerei, dazu vielerlei Sorten Marmelade, Honig, Nutella, Käse, Wurst und frische Milch vom Bauer nebenan. So aß sich jeder richtig satt, bevor es zu Fuß ins Dorf ging um Postkarten und Briefmarken zu kaufen. Beim Rückweg hatten es die Kinder sehr eilig, denn das Wetter war richtig gut und so wurde vor dem Mittagessen noch der Pool frei gegeben. Anschließend wurden die Kinder in 5 Zünfte eingeteilt und durften sich zu einem ausgesuchten Beruf Kostüme und Werkzeug basteln sowie etwas einstudieren. Zum Abendessen wurde gegrillt, während dicke Wolkenberge am Haus vorbei zogen und es so stürmte, dass die Glut aus dem Feuer geweht wurde. Der Regen hielt sich auch noch zurück, als abends die Berufe Barbiere, Maler, Schuster, Schmied und Bäcker von den Gruppen vorgestellt wurden.

Dienstag:

Heute war ein besonderer Tag. Das Landtagsmitglied Ulrich Müller besuchte uns im Rahmen des Projekts „Politik trifft Jugendarbeit“ vom LJR. Begleitet wurde er von TJBW-Chef Reinhold Lampater. Die beiden wurden in den Wald mitgeschleppt und durften dann als Gruppenoberhäupte ihre Mannschaften in einem Geländespiel in den Kampf führen. Außerdem besuchte uns Werner Halder, Stv. Gauvorsitzender des BSG. Nachmittags wurde gebastelt, es konnten Hüttentaschen, Namensschilder und Ledergeldsäckle angefertigt werden. Abgerundet wurde der Tag mit einer Karaoke-Show.

Mittwoch:

Vormittags war basteln angesagt. Es konnten Geldbeutel aus Leder gefertigt werden sowie Ritterschilder und Zubehör. Aus Specksteinen wurde Schmuck, außerdem wurden Sperrholzbretter und Haselnusszweige zu Sudoku-Spielen verarbeitet. Nachmittags gab es noch eine kurze Abkühlung im Pool, bevor die Tugenden der Ritter in einem Gruppenspiel erprobt wurden. Abgerundet wurde der Abend durch eine kleine Nachtwanderung.

Donnerstag:

Donnerstag war Markttag, ganz so, wie man sich einen mittelalterlichen Markt vorstellt. Handel mit Waren, Glücksspiel, Gesang und Theater auf dem Marktplatz. Sogar Bettler und kleine Verbrecher durften nicht fehlen. Gulaschsuppe von der Feuerstelle bekam jeder, der noch zwei Silbertaler in seinem Ledersäckel dafür weg gelegt hatte. Nach dem Ende des Marktes war Zeit, sich auf dem Gelände zu tummeln. Abends wurden die Jugendlichen zu Rittern geschlagen und anschließend zur ritterlichen Tafel eingeladen. Es gab Dinnete, Apfelkuchen, Hähnchenkeulen und eine Platte mit Hausmacherwurst aller Art.

Freitag,

letzter Tag: Aufgrund des Regens spielte sich der ganze Tag in der Hütte sowie im Tischtennisraum ab. Tischspiele wurden gemacht und viele übten sich als „Singstars“. Dieter Bohlen meinte dazu: „Talentfreie Zone“. Abends richteten sich die Jugendlichen hübsch her für die traditionelle „Disco“, die in diesem Jahr den Schlusspunkt einer genialen Jugendhütte bildete.

Am Samstag Vormittag gab es noch ein Restebuffet und es wurde nur noch gepackt und die Hütte geputzt. Ein Dank ergeht an alle Betreuer und vor allem an das Küchenpersonal für Ihr Engagement während der 6 Tage

 




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