60 Jahre Trachten- und Heimatverein D´Achtaler gebührend gefeiert

Bad Wurzach - Der Trachten- und Heimatverein D´Achtaler Bad Wurzach e.V. feierte am vergangenen Samstag in Ziegelbach sein sechzigjähriges Bestehen. Das Fest begann mit einem ökumenischen Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Paul Notz und Pfarrerin Barbara Vollmer-Backhaus in der Dorfkirche "Unsere liebe Frau", der musikalisch von der Glockengruppe aus Waldburg gestaltet wurde. Die Stadtkapelle führte den Festzug danach zum Dorfstadel, wo der Jubiläumsverein mit 19 der 25 Vereine des Gauheimatbundes das Jubiläum ausgiebig feierte. Bild: Spektakulär waren die fliegenden „Dirndl“ des Trachtenvereins Waldburg.

Die Vorsitzende der Achtaler, Elvira Vogel-Gutschi, konnte als Ehrengäste Bürgermeister Bürkle, den Gauvorstand Werner Halder sowie Ehrenvorstand Helmut Halbhuber begrüssen. Helga Bonekamp vom Trachtenverein Uhldingen-Mühlhofen führte durchs Programm, das mit dem Auftanz, bei dem es mit Vertretern aller 19 Vereine auf der Bühne richtig eng wurde. Auch die Gaujugend trug mit ihren Tänzen zum Gelingen des Abends bei. Werner Halder eröffnete sein Grusswort mit einem bezeichnenden Zitat: „Nur wer die eigene Heimat liebt, achtet die Heimat der anderen!“ Er dankte allen Trachtlern, die sich für die Heimat- und Brauchtumspflege einsetzen, stolz sei er insbesondere auf die Gaujugend, die ein wichtiges Standbein des Verbandes sei. 60 Jahre seien ein stolzes Alter, in dem der Verein viele Höhen und Tiefen erlebt habe. Als Verband sei man stolz auf den Verein.„Macht weiter so!“ Frei nach seinem Leitspruch: „Mit Laptop und Lederhose!“

Bürgermeister Bürkle sagte in seinem Grusswort: „Dieser Abend macht deutlich was den Heimatverein ausmacht: Musik, Tanz und Trachten in allen Farben“. Er gratulierte dem Verein zu seiner guten Jugendarbeit. Die Vier- bis Fünfzehnjährigen würden dort erzogen, damit habe die Stadt eine Zukunft.
Zwischen den Grussworten hatte die Gauplattlergruppe mit mehren Tänzen ihren grossen Auftritt. Mit ihrem Stück „Rauschende Birken“ begeisterte die Glockenspielgruppe des Trachtenvereins Wangen die Zuhörer, ehe der Gastgeber in seinen barocken Hofgewändern mit seinem Steieregger Tanz für die nächste Augenweide sorgte. Nach der Pause efreute die Gauvolkstanzgruppe mit seiner schwäbischen Mazurka die Gäste, ehe der Trachtenverein Bad Waldsee mit seinem Insterburger Viergespann einen Tanz aus Ostpreussen vorführte. Dann wurde es spektakulär: Mit dem Knappentanz sorgte der Trachtenverein Eichwälder Lindau für stimmungsvolle Bilder im abgedunkelten Saal, während die Männer desTrachtenverein Waldburg beim Freischütz für fliegende Jungfrauen sorgte.

Auch die Trachtengruppe aus Wain, die gerade mal im zweiten Jahr besteht, beteiligte sich mit ihrem Tanz Woimer Duranant am Programm. Mit ihrem Sternentanz sorgte die Gauplattlergruppe für einen weiteren Höhepunkt des Abends. Zum Abschluss des Programmes griff die Vorständin der Achtaler, Elvira Vogel-Gutschi, beim berühmten „Zirkus Renz“ selbst zu den Glocken des Glockenspiels. Mit einer „süssen“ selbst gebastelten Trachtenpuppe, unter deren Gewand sich eine Flasche Sekt verbarg, wurden nach dem offiziellen Programm, die Vertreter der Gruppen bedacht, die am Festbankett am Vorabend nicht teilnehmen konnten. Aber auch Bürgermeister Bürkle und die Ansagerin Helga Bonekamp wurden von der Vorständin mit einer solchen Puppe bedacht. Zum Abschluss des Abends sorgte die Gruppe Topsound aus Bergatreute für eine volle Tanzfläche im Dorfstadel.

Text und Bilder von Uli Gresser

Der Bericht wurde bereitgestellt von der Bildschirmzeitung. Vielen Dank an Herrn Wolfgang Weiß.

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